Da wo die Situation zweideutig ist (Phönixstrasse, Hildesheim) eine Unterstützung durch Piktogramme auf der Strasse (Hannover) oder Schilder (Oldenburg) “Sedanalle” in Hildesheim: Eine der meistbefahrenen Radfahrer-Routen. Mit wenig Aufwand wäre hier eine Vorrang-Regelung machbar, wie z.B. in Hannover-Kleefeld. Verbesserungspotential in Hildesheim - Konkrete Beispiele, einfach umsetzbar Alfelder Strasse: Hier wird der Radfahrer im gesamten Verlauf und in beiden Richtungen sich selbst überlassen. Er darf den Fußweg benutzen, aber der ist in vielen Bereichen unzumutbar schmal. Auf der Straße fährt hier nur der geübte und sichere Radfahrer. Lösungsvorschlag: Ein Radfahr- oder Schutzstreifen in beiden Richtungen. Frankenstrasse: Ein typisches Beispiel für schlechte Radwegeführung in Hildesheim. Ein 1,20 Meter breiter Radweg wird auch noch für beide Richtungen freigegeben! Noch dazu direkt an der Strasse - ohne Schutzraum. Das ist ein klarer Verstoß gegen sämtliche Richtlinien. (Ein-Richtungsradweg = 1,50 Meter, Zwei-Richtungsradweg mindestens 2 Meter - so verlangt es die Verwaltungsvorschrift) Hier gehört der Radfahrer auf die Strasse! Bilder rechts -> Goslarsche  Strasse. Hier gibt es in  beiden Richtungen keine  Radwegebenutzungs-  pflicht, aber der Autofahrer  nimmt natürlich den rot  markierten Radweg wahr.  “Schneiden” und Hupen sind  keine Seltenheit. Bild rechts unten: Ab  Einmündung Gartenstrasse  ist das Radfahren auf dem  Fußweg verboten! Es gibt  aber keinerlei Hinweise oder  Einfädelhilfen... Für eine - auch von  Radfahrern! - vielbefahrene  Strasse  sehr gefährlich. Abhilfe schafft hier nur ein  Schutzstreifen auf der  Fahrbahn. Bild oben: Einumer Strasse incl. Kreisel: Hier offenbaren sich gleich eine Reihe Planungsfehler: 1. Der Radweg hätte gar nicht gebaut werden dürfen, da die Verkehrsbelastung nicht hoch genug ist. 2. Der gebaute Radweg entspricht nicht den Vorschriften: Er ist mit 1,20 Meter zu schmal (Norm: 150 cm). 3. Die Einmündung in den Kreisel parallel zu den Autos (links im Bild zu sehen) ist zu gefährlich.